Deutsch
Lesen und schreiben, sprechen und zuhören, Sprache untersuchen: Darum geht es im Deutschunterricht – von der Grundschule bis zum Abitur.
Die Kompetenzbereiche sind in der Sekundarstufe I und in der Sekundarstufe II dieselben wie in der Primarstufe. - Das bedeutet, dass das Lernen im Deutschunterricht wie in einer Spirale aufwärts geht. Damit es wirklich für alle aufwärts geht, helfen die Deutschlehrerinnen und –lehrer am Heisenberg-Gymnasium jedem Kind dabei, die nächste Stufe zu erreichen.
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Lesen ist viel mehr als das Zusammenfügen von Buchstaben zu Wörtern und von Wörtern zu Sätzen.
Wer zu uns kommt, kann schon lesen und schreiben. Der Kompetenzbereich heißt auch "mit Texten und anderen Medien umgehen". Hier werden Texte aller Art gelesen und besprochen: Jugendbücher, Erzählungen, Gedichte, Dramen, Sachtexte und Zeitungstexte. Es gibt eine Verfilmung zum Buch? Wir sehen uns den Film an und diskutieren darüber, ob die Hauptfigur gut getroffen wurde. Was tun, wenn die Texte im Biobuch so schwer zu verstehen sind? Da gibt es Tricks, die man lernen kann, um sich selbst zu helfen. Manche mögen lieber Hörbücher – wenn sie gut gelesen sind. Auch das wirkungsvolle Vorlesen kann man üben und beim Vorlesewettbewerb vorführen. Dies alles gehört zum Lesen dazu. Und genauso wichtig wie die Textverstehenskompetenz ist die Freude am Lesen zu wecken und zu erhalten.
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Spiralförmig aufwärts geht es auch beim Schreiben:
Von den ersten Schwungübungen in der Grundschule bis zum Verfassen eines längeren verständlichen Textes ist es ein weiter Weg. Dabei ist es beim Schreiben wie beim Schwimmen: Man kann es nur lernen, indem man es tut. Im Deutschunterricht wird man so unterschiedliche Texte wie Märchen, Gedichte, Protokolle, Drehbücher, Zeitungsartikel, Bewerbungen, Briefe, Reportagen und Aufsätze schreiben lernen. Genauso wie der individuelle Ausdruck beim kreativen Schreiben gefördert wird, wird an der Rechtschreibung gearbeitet. Schließlich will der, der schreibt, auch verstanden werden.
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Sprechen können alle Kinder, die in die Schule kommen.
In der Grundschule lernt man, nach bestimmten Regeln in einer größeren Gruppe miteinander zu sprechen. Dies wird in der 5. Klasse fortgesetzt, z. B. mit Buchvorstellungen vor der Klasse. In Diskussionen wirkungsvoll zu argumentieren und die Argumente der Gegenseite zu verstehen, ist nicht so einfach und wird deshalb geübt. Ein Ziel am Ende der Schulzeit ist es, eine Diskussion leiten zu können. Ein anderes Ziel ist eine Präsentation von selbst erarbeiteten komplizierteren Zusammenhängen mit Hilfe von Medien.
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Das Untersuchen von Sprache ermöglicht Einsichten in das wichtigste Werkzeug des Menschen.
Das Nachdenken über Sprache ist ganz nützlich, um sich die richtige Schreibung von schwierigen Wörtern zu erklären. Grammatik ist also kein Selbstzweck. Denn wer weiß, wie die Wörter unserer Sprache gebildet werden, hat es leichter mit den Mysterien der deutschen Rechtschreibung.
In diesem Kompetenzbereich geht es aber auch darum, die Geschichtlichkeit von Sprache zu reflektieren und zu erfahren, dass es innerhalb einer Sprache ganz unterschiedliche Bereiche gibt, Sprachen in der Sprache: Dialekte, Gruppensprachen, Fachsprachen, Slang... -
Durch das Sprechen über Bücher und Filme können wir uns selbst besser kennenlernen.
Texte und Medien begleiten uns überall im Alltag – in Büchern, auf dem Handy, im Fernsehen oder in den sozialen Netzwerken. Um diese Inhalte nicht nur zu konsumieren, sondern auch zu verstehen und kritisch zu betrachten, gilt es zu untersuchen, welche Wirkung Sprache und Bilder haben können. In diesem Kompetenzbereich ist es das Ziel, im Austausch über die Werke eigene Sichtweisen zu entwickeln und auch andere Deutungen zu respektieren. So wächst Schritt für Schritt der sichere Umgang mit Medien – auch außerhalb der Schule.
Fachleitung Deutsch: Jonas Budkiewitz (jonas.budkiewitz@hghnet.de)
Mathematik
Was hat ein Geisterschloss mit Mathematik zu tun? Ziemlich viel.
Es ist das, was wir in der Mathematik als Lernsituation bezeichnen. Sie ist möglichst nah an der Lebenswirklichkeit der Schülerinnen und Schüler und wir können alles an Mathematik und Hintergrundwissen heranziehen oder daran entwickeln, was man zur (nicht nur mathematischen) Erfassung der Situation benötigt. Das kann in Klasse 5 z. B. die Erweiterung des Zahlenraums anhand der großen Abstände der Planeten zur Erde sein. Am MINT/HeisenbergTag, an dem sich alle Mitglieder der Schule einen ganzen Tag lang mit Mathematik und Naturwissenschaften beschäftigt haben, haben die 5. Klassen ein Geisterschloss gebaut. Sie haben damit mathematische Körper kennengelernt, deren Körpernetze gezeichnet und gemeinsam ihre erworbenen mathematischen Fähigkeiten für etwas sehr Schönes eingesetzt.
Natürlich wird auch weiter an den Rechenfertigkeiten gefeilt, aber zunehmend spielen auch andere Bereiche der Mathematik eine Rolle. In Klasse 5 beginnen wir, den Computer in der Mathematik zu nutzen. Es beginnt mit Aufgaben, um die Anwendung von Tabellenkalkulationen zu erlernen, später nutzen wir den Computer auch z.B. zum Zeichnen.
Methodisch möchten wir die Fähigkeiten nutzen und ausbauen, die die Schülerinnen und Schüler aus der Grundschule mitbringen wie z. B. das Arbeiten an Stationen. Wir versuchen den Unterricht so zu gestalten, dass alle viel miteinander, aber auch in Phasen individuell, an ihre Fähigkeiten angepasst, arbeiten können. Wir arbeiten mit Checklisten in der Vorbereitung auf Klassenarbeiten.
Die Teilnahme an Wettbewerben, wie z. B. an der Mathematikolympiade, wird hier unterstützt. Alle Kinder der Klassenstufen 5-7 nehmen am Pangea-Wettbewerb teil. Wer Lust hat, außerdem am KänguruWettbewerb teilzunehmen, hat auch hierzu die Gelegenheit.
Im Bereich Begabungsförderung in den Klassen 5 und 6 gibt es halbjährlich einen Kurs MathePlus, in dem besonders begabte Schülerinnen und Schüler vertiefende Kenntnisse zu den jeweiligen Themen des Regelunterrichts erwerben. Dieser Kurs wird für zwei Stunden parallel zum normalen Mathematikunterricht eingerichtet und findet daher für diese Schülerinnen und Schüler ohne zusätzlichen Zeitaufwand statt.
Im Bereich Oberstufe ist ein Kurs "Mathematisches Praktikum" wählbar, der mathematisch interessierte Schülerinnen und Schüler auf ein mathematisch/naturwissenschaftliches Studium oder generell mit zusätzlichen Inhalten zum Unterrichtsstoff auf Mathematik neugierig machen will.
Fachleitung Mathematik: Christoph Bittner (christoph.bittner@hghnet.de)
Englisch
Das Fach Englisch nimmt im Unterricht des Heisenberg-Gymnasiums eine zentrale Rolle ein, die der hohen Bedeutung der englischen Sprache in unserer heutigen Welt als internationale Geschäfts-, Verkehrs-, Kultur- und Wissenschaftssprache entspricht. Zudem ist Englisch nicht nur die Sprache des Internets, sondern ermöglicht eine unmittelbare Kommunikation mit Menschen auf allen Kontinenten dieser Erde. Dementsprechend wird das Fach Englisch in allen Jahrgängen des Heisenberg-Gymnasiums mit mindestens 4 Unterrichtsstunden pro Woche unterrichtet. Zudem ist Englisch eines von drei Kernfächern im Abitur und anderen Abschlussprüfungen. In der Oberstufe wird darüber hinaus ein Vorbereitungskurs für das Cambridge Advanced Certificate angeboten.
Der Englischunterricht des Heisenberg-Gymnasiums nimmt die Vorkenntnisse der Schülerinnen und Schüler aus der Grundschule auf und versucht diese auf der Grundlage des Bildungsplans der Schulbehörde, des gemeinsamen europäischen Referenzrahmens für Sprachen und des schulinternen Curriculums für das Fach Englisch so vielschichtig zu fördern, dass sie nach 8 Jahren Unterricht in der Fremdsprache Englisch beispielsweise an einem gesellschaftlichen Diskurs zu einem aktuellen und relevanten Thema eines englischsprachigen Landes teilnehmen können, weil sie authentische englische Quellen wie Zeitungsartikel, audiovisuelle Beiträge oder Romane zu diesem Thema verstehen, einordnen und kommentieren können. Der Nachweis dieser Kompetenzen ist dann zentraler Gegenstand der Abiturprüfungen.
Der Fachbereich Englisch versucht, den Schülerinnen und Schülern im Jahrgang 11 alle zwei Jahre einen Austausch mit einer Partnerschule in den USA und in dem jeweils anderen Jahr eine Studienreise nach England anzubieten.
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Arbeit mit dem Lehrbuch und anderen Materialien
Der Englischunterricht ab Klasse 5 wird viel Bekanntes aus der Grundschule enthalten wie z.B. Lieder, Geschichten und Dialoge. Auf diesem Fundament werden die Schülerinnen und Schüler weiterarbeiten.
Das Lehrwerk access von Cornelsen ist in den Klassen 5 bis 9 die wesentliche Grundlage des Unterrichts – die dazugehörigen Workbooks werden den Schülerinnen und Schülern in den Klassenstufen 5 bis 8 zur Verfügung gestellt. In den Klassenstufen 9 und 10, löst sich der Unterricht vom Lehrbuch und die Schülerinnen und Schüler arbeiten zunehmend mit authentischen Texten (wie bspw. Zeitungsausschnitten, websites, MP3s, Videos, Kurzgeschichten, Romanen und Dramen), damit sie den Anforderungen der Oberstufe gewachsen sind.
Ab Klasse 7 erhalten die Schülerinnen und Schüler ein zweisprachiges, ab Klasse 10 zusätzlich ein einsprachiges Wörterbuch. In den Klassenstufen 10, 11 und 12 stehen darüber hinaus diverse, den wechselnden Themen des Zentralabiturs angepasste Lektüren zur Verfügung. Für die Klassenstufen 6 bis 10 gibt es für jeden Jahrgang eine Lektürekiste und einige kürzere Lektüren in Klassenstärke. -
Ziele des Unterrichts
Es ist selbstverständlich, dass in allen Unterrichtseinheiten aller Stufen im Englischen die folgenden Kompetenzen vermittelt werden:
- das Lesen
- das Schreiben
- das Hören
- das Sprechen
- die Sprachmittlung
- linguistische Kompetenzen (Wortschatz, Grammatik, Aussprache und zu Intonation)
- interkulturelle Kompetenzen
- methodische Kompetenzen (selbstständiges und kooperatives Sprachenlernen sowie ein rezeptiver, analytischer und produktiver Umgang mit Texten).
Das Lehrwerk access bietet diese Kompetenzen spiralcurricular an. Der zunehmend von Lehrwerken unabhängige Unterricht ab Klasse 9 setzt die Vermittlung dieser Kompetenzen fort und vertieft sie. Die einzelnen Teilkompetenzen jeder Unterrichtseinheit können dem Lehrwerk entnommen werden. Für die Arbeit ab Klasse 9 gibt es Kompetenzbögen für die Kernthemen der Klassenstufen 9 und 10 sowie für die Arbeit in den vier Semestern der Studienstufe.
Sowohl der Unterricht als auch die Bewertung der Leistungen finden auf Grundlage des Rahmenplans der Behörde und des gemeinsamen europäischen Referenzrahmens für Sprachen statt. Dieser definiert die Anforderungen an die sprachlichen Fertigkeiten der Schüler und Schülerinnen auf sechs Niveaus (A1 bis C2). In Klasse 10 wird das Niveau B1/B2, im Abitur in Teilkompetenzen das Niveau C1 erreicht. -
Klassenarbeiten und Noten
Die Klassenarbeiten müssen jeweils alle drei Anforderungsebenen (Wiedergabe, Anwendung und Beurteilung) enthalten. In den Klassenarbeiten (Klasse 5 – 10) sollten in jedem Halbjahr zumindest einmal die Fertigkeiten (Schreiben, Lesen, Hören und Sprachmittlung) getestet werden. Bei Klassenarbeiten, in denen der Bereich Schreiben überwiegt, wird der vom Fachbereich Englisch entwickelte Bewertungsbogen zur schriftlichen Textproduktion eingesetzt.
Die Bewertung der Leistungen im Unterricht wird mit Hilfe eines vom Fachbereich Englisch entwickelten Bewertungsbogens den Schülerinnen und Schülern erläutert und transparent gemacht. Hierbei überwiegenden die im Unterricht gezeigten sprachlichen Leistungen die inhaltlichen Leistungen.In den Klassenstufen 9, 10 und 12 wird eine Klassenarbeit oder Klausur durch eine mündliche Gruppenprüfung ersetzt.
Für die Zeugnisnote sind die Leistungen im Unterricht wichtiger als die in den Klassenarbeiten erreichten Noten.
Fachleitung Englisch: Matthias Grieben (matthias.grieben@hghnet.de)
Latein, Spanisch, Französisch
Salve, hola und salut! Die zweite Fremdsprache ist ein wichtiges Fach, das die Schülerinnen und Schüler mindestens von der 6. bis zum Ende der 10. Klasse und danach sogar als Wahlfach bis zum Abitur begleitet. Unsere Schülerinnen und Schüler können zwischen drei Fremdsprachen wählen: Latein, Spanisch und Französisch. Der Unterricht in der zweiten Fremdsprache findet am Heisenberg-Gymnasium in Kursen statt; die Zusammensetzung der Klassen wird also nicht durch die Wahl der zweiten Fremdsprache beeinflusst. Alle Sprachen werden im Wahlpflichtbereich der 8. Klasse noch einmal als dritte Fremdsprache angeboten.
Kriterien für die Wahl der zweiten Fremdsprachen
Bevor in der fünften Klasse die Wahl auf eine der drei Fremdsprachen fällt, sollte jeder Schüler und jede Schülerin gemeinsam mit seinen/ihren Eltern gründlich überlegen, welche Sprache er/sie in den folgenden fünf Schuljahren lernen möchte. Für eine Beratung steht die Fachbereichsleiterin, Frau Zeyn, Ihnen gern zur Seite. Auch auf unseren jährlich stattfindenden Informationsveranstaltungen zu den drei Fremdsprachen haben die Schülerinnen und Schüler mit ihren Eltern Gelegenheit, sich umfassend zu informieren und dann ihre Entscheidung zu treffen.
Bedeutung der Fremdsprachen
Latein wird heute zwar nicht mehr gesprochen, trotzdem hat diese ehemalige Weltsprache einen hohen Wert für die (Aus-)bildung unserer Schülerinnen und Schüler. Das Lateinische ist nicht nur der Schlüssel zu den romanischen Sprachen, sondern ermöglicht auch einen einzigartigen Blick auf die Errungenschaften der Antike und deren Fortbestand bis in die heutige Zeit.
Spanisch ist in mehr als 20 Staaten offizielle Landessprache und wird weltweit von mehr als 470 Millionen Menschen gesprochen. Durch die große Verbreitung wird auch die heutige wirtschaftliche Bedeutung des Spanischen offensichtlich: Viele Länder Lateinamerikas sind wichtige deutsche Handelspartner. Auch eröffnet das Spanische den Blick auf einen facettenreichen Kulturraum in Spanien und auf den amerikanischen Kontinent.
Französisch ist nach Deutsch die am meisten gesprochene Muttersprache in Europa. Eng verbunden durch Geschichte, Kultur und Wirtschaft ist es immer ein Gewinn, die Sprache unseres Nachbarlandes Frankreich zu sprechen. Französisch ist eine internationale Verkehrssprache und wichtig in zahlreichen internationalen Organisationen als Arbeits- (UNO, UNESCO, Europarat) oder Konferenzsprache (EU).
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Der Unterricht in Latein
Im Fach Latein wird mit dem Buch Cursus gearbeitet. Gegenstand des Lateinunterrichts sind in den ersten Lernjahren die beiden römischen Kinder Quintus und Flavia, die im antiken Rom viele spannende Abenteuer erleben. Wir lernen die Kultur der Römerinnen und Römer kennen und wie sie ihre Freizeit gestalten. Sie besuchen Wagenrennen, Gladiatorenspiele, Thermen u.v.m. Um uns alles vorstellen zu können, arbeiten wir mit vielen Bildern, Comics (Asterix und Obelix) und Filmausschnitten.
Die Schülerinnen und Schüler finden schnell einen Zugang zur lateinischen Sprache, da das Schriftbild und die Aussprache übereinstimmen. So ist das Lesen schnell möglich. Die Unterrichtssprache ist Deutsch.
Ab Klasse 9 lesen die Schülerinnen und Schüler Originallektüren und lernen, dass beispielsweise die Ursprünge der Fabeln und Liebesdichtung auch im Lateinischen liegen.
Altersgerechte spielerische Lernformen, kleine Theaterstücke, Verkleiden z.B. als römischer Legionär und Gladiator sowie offene Unterrichtsphasen und Gruppenarbeiten unterstützen in jeder Stufe den Lernprozess. -
Der Unterricht in Französisch und Spanisch
Alle drei Fremdsprachen werden in der Sekundarstufe I lehrwerkgestützt unterrichtet. In Spanisch (¡Vamos! ¡Adelante!) und Französisch (À plus) werden grammatische Inhalte und Vokabular situationsgebunden eingeführt und trainiert, die spontane Kommunikation in der Fremdsprache steht dabei stets im Vordergrund. Von Beginn an werden die Schülerinnen und Schüler mit der fremden Lautwelt vertraut gemacht und bringen sich selbst in den Unterricht ein, indem sie die Sprache hören, nachsprechen und ihren eigenen Ideen folgend umformen. Altersgerechte, z.T. spielerische Lernformen unterstützen diesen Sprachlernprozess. Die Kompetenzorientierung bildet den Ausgangspunkt und unterteilt sich in folgende Bereiche:
- Hör(seh)verstehen: Gesprochene Texte oder Filme verstehen
- Sprechen: Sich zusammenhängend in der Fremdsprache äußern
- Lesen: Geschriebenen Texten Informationen entnehmen
- Schreiben: Erlernte Strukturen und Inhalte schriftlich ausdrücken
- Sprachmittlung: Bekannte Inhalte und Themen sinngemäß in die andere Sprache übertragen
Die Themen der ersten beiden Lernjahre sind fast ausschließlich auf die Alltagswelt in einem spanisch- oder französischsprachigen Land bezogen: sich vorstellen, eine neue Stadt erkunden, einkaufen, sich verabreden, den Schulalltag erleben, über Hobbies und Interessen sprechen etc.
Ab dem dritten Lernjahr arbeiten wir neben dem Lehrwerk zunehmend mit Lektüren für Jugendliche sowie mit authentischen Materialien aus französisch- und spanischsprachigen Ländern in Europa und Übersee. Auch kurze Präsentationen und Projekte in Kleingruppen gehören zum Unterricht dazu. Hierbei bauen wir auf vorhandenem Medienwissen auf und stellen uns auf die teilweise unterschiedlichen Vorkenntnisse unserer Schülerinnen und Schüler ein.
Die Unterrichtssprache ist Französisch oder Spanisch, es gibt aber auch immer Phasen, in denen es sinnvoll ist, auf das Deutsche zurückzugreifen.
Bewertungskriterien und Notengebung
Wie in allen anderen Fächern am Heisenberg-Gymnasium erfahren die Schülerinnen und Schüler mehrmals im Jahr, wie ihr aktueller Leistungsstand in der Unterrichtsmitarbeit beurteilt wird.
Diesen Gesprächen liegen Bewertungsraster zu Grunde, denen die Schülerinnen und Schüler die Bewertungskriterien für die Unterrichtsmitarbeit entnehmen können. Der Bogen ist allen Schülerinnen und Schülern bekannt und zugänglich.
Die Mitarbeitsnote überwiegt in der Gesamtbeurteilung die schriftliche Note aus den Klassenarbeiten.
Die Klassenarbeiten weisen stets die drei unterschiedlichen Anforderungsebenen (Reproduktion, Analyse/Reorganisation, Transfer) auf und werden mit den Schülerinnen und Schülern im Unterricht regelmäßig geübt.
Schüleraustausch und Projektfahrt
Unsere Schule legt großen Wert auf interkulturellen Austausch und gemeinschaftliches Lernen außerhalb des Klassenzimmers. Durch unsere vielfältigen Austausch- und Projektfahrten haben die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, neue Kulturen zu erleben, ihre Fremdsprachenkenntnisse zu vertiefen und wertvolle Erfahrungen zu sammeln.
Austauschfahrt nach Spanien und Frankreich: Die Schülerinnen und Schüler der 8. Klasse haben die Möglichkeit, an einem Austausch mit Manresa in Spanien und La Brède in Frankreich teilzunehmen. Neben dem Kennenlernen des spanischen und französischen Schulalltags und des kulturellen Lernens in Gastfamilien gehört auch ein gemeinsamer Ausflug in die nahe gelegenen Städte Barcelona bzw. Bordeaux zum Programm.
Für die Schülerinnen und Schüler des Lateinkurses der Klasse 7 gibt es eine spannende Reise nach Trier, der ältesten Stadt Deutschlands. Hier tauchen die Schülerinnen und Schüler in die Welt der Römer ein und erleben hautnah die antike Kultur und Geschichte. Eine Römerin führt uns durch das antike Trier und ein Gladiator nimmt uns ins Amphitheater mit und berichtet von einem Kampf auf Leben und Tod.
Unsere Austausch- und Projektfahrten fördern nicht nur die sprachliche und kulturelle Kompetenz der Schülerinnen und Schüler, sondern stärken auch Teamgeist, Selbstständigkeit und Verantwortungsbewusstsein. Wir freuen uns, unseren Schülerinnen und Schülern diese einmaligen Möglichkeiten bieten zu können, die sie nachhaltig bereichern.
Weitere Informationen zu unseren Zweiten Fremdsprachen am Heisenberg-Gymnasium gibt es auf unserem Padlet unter: https://tinyurl.com/238ek7wk
Fachleitung Fremdsprachen: Kerstin Zeyn (kerstin.zeyn@hghnet.de)
INT
Informatik, Naturwissenschaften und Technik
Die Naturwissenschaften werden am Heisenberg-Gymnasium als Gesamtsystem betrachtet. Unser wesentliches Ziel ist es, mit den Schülerinnen und Schülern naturwissenschaftliche Zusammenhänge zu erarbeiten und sie für die Naturwissenschaften insgesamt zu interessieren. Die Lehrerinnen und Lehrer der Naturwissenschaften arbeiten deshalb auch innerhalb eines Fachbereiches intensiv zusammen. Seit 20 Jahren pflegen die Kolleginnen und Kollegen unseres Fachbereiches eine Kultur des „offenen Klassenraumes“, d.h. wir stehen zu unseren Stärken und Schwächen – Kolleginnen und Kollegen sind auch als spontane Gäste immer erwünscht.
Zusammen mit dem KUR-Projekt, bei dem sich unser Kollegium seit ca. 10 Jahren auch fachbereichsübergreifend in einer sicheren Umgebung Feedback gibt, trägt dies alles dazu bei, dass Schülerinnen und Schüler mit ihren Fragen nie vor einer Person stehen; ihnen steht immer das ganze Fachkollegium mit Rat und Tat zur Seite.
Was gehört dazu?
Im Fachbereich INT sind zunächst einmal die drei naturwissenschaftlichen Fächer Biologie, Physik und Chemie zusammengefasst. Sie werden ab Klasse 7 gleichwertig unterrichtet, um den Schülerinnen und Schülern dann in der 10. Klasse die Wahlmöglichkeit zu geben, sich für ihre zwei Lieblingsnaturwissenschaften zu entscheiden. So gelingt die Vorbereitung auf ein Naturwissenschaftliches Profil kinderleicht.
Es gehören aber auch das übergreifend unterrichtete Fach "Naturwissenschaften und Technik" (= NWT) in der Beobachtungsstufe, das "Naturwissenschaftliche Praktikum" (= NWP) in der Mittelstufe sowie die Informatik dazu, die die Schülerinnen und Schüler auf die digitale Welt vorbereitet.
Ausstattung
In den letzten Jahren wurde unsere Ausstattung umfassend digitalisiert, so dass wir je nach Bedarf mit Tablets, Notebooks oder Workstations Messwerte digital erfassen, computergestützt auswerten, simulieren und nach flankierender Recherche an interaktiven Whiteboard präsentieren lassen können. Darüber hinaus verfügt die Schule über eine Vielzahl von Modellen und Instrumenten, von altertümlichen Dampfmaschinen über digitale Mikroskope bis hin zu 3D-Druckern.
Kooperationspartner
Unser Fachbereich hat in den letzten zehn Jahren mit einer Vielzahl von Kooperationspartnern zusammengearbeitet, wobei wir uns glücklich schätzen können, in der nahen TUHH den nachhaltigsten gefunden zu haben.
Darüber hinaus bewegt sich das Fachkollegium INT immer sehr agil im Raum zwischen aktuellem Tagesgeschehen, wirtschaftlichem Umfeld und Rahmenplan, so haben wir zuletzt mit der Zooschule Hagenbeck, dem DESY und Tiplu zusammengearbeitet.
Weiterhin sind wir immer an der Mitwirkung von Eltern interessiert: Wir hatten schon Professoren der Verfahrenstechnik in unserem Unterricht, Gynäkologinnen u.a.
Sprechen sie uns an, unsere Schülerinnen und Schüler sind begeistert!
Fachleitung INT: Vincent-Till Märtig (vincent-till.maertig@hghnet.de)
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Informatik
Das I im Fachbereich INT, wird seit dem Schuljahr 2025/2026 in Jahrgang 7 und 8 als zweistündiges Fach unterrichtet. In Jahrgang 9 und 10 kann es derzeit im Bereich eines Wahlpflichtfaches weiter beleget werden. In der Oberstufe ist die Wahl von Informatik ebenfalls möglich.
Das Besondere am Fach Informatik ist der Fokus auf ein möglichst selbstständiges Arbeiten, worüber die Nutzung von digitalen Endgeräten und dem Internet als Werkzeuge eingeübt und gesichert wird. Zusätzlich wird die Selbstorganisation im Lernprozess gefordert und gefördert.
Aus dem Mittelstufenunterricht
Der grundlegende Unterrichtsaufbau in jedem Halbjahr folgt dem Gedanken, dass zunächst gemeinsam Grundlagen zu einem Themenbereich erarbeitet werden, um diese dann in individuellen Projektideen der Schülerinnen und Schüler anwenden und vertiefen zu lassen.
Im Einstieg werden Grundkonzepte der Programmierung über blockbasierte Programmierumgebungen kennengelernt und eingeübt. Ein Übergang zu textbasierten Programmiersprachen (Python oder Java) schließt sich dann an und vertieft diese Kenntnisse. In dem Zuge wird sich dann auch dem Thema KI angenähert. Neben dem Wissen, was KI ist und wie sie grundlegend funktioniert, geht es auch um die Nutzung von z. B. LLM über zielgerichtetes Prompting.
Wie IT-Systeme miteinander kommunizieren und dabei zu beachtende Sicherheitsmaßnahmen sind dann ebenso Thema, wie Aspekte, die in einen kritischen Umgang mit IT-Systemen und Medien insgesamt beinhalten, so z.B. Manipulationstechniken in Apps und Social Media, Umgang mit Fake News, Auswirkung von KI auf die Gesellschaft, usw.
Im Wahlpflichtkurs in Jahrgang 9 können wir dann auch interessengeleitet verschiedene Inhalte anbieten. Hier kann es um anspruchsvollere Softwarte-Projekte gehen, die Programmierung von Mikrocontrollern, vertiefende Auseinandersetzung mit KI, Modellierung mit 3D und praktisches Arbeiten mit Robotik. In Jahrgang 10 gib es neben der offeneren Themenwahl das verbindliche Thema der Datenbanken, welche in Zusammenhang mit einer entsprechenden Web-Anwendung erarbeitet wird.
Aus dem Oberstufenunterricht
Der Grundgedanke, zunächst gemeinsam die Grundlagen zu erarbeiten, um dann in Projektphasen zu wechseln, gilt auch für die Oberstufe. Die Themen sind laut Bildungsplan zurzeit objektorientierte Programmierung (S1), Sicherheit in verteilten Systemen (S2), Intelligente Suchverfahren (S3) und meist – da hier eine freiere Themenwahl möglich ist – KI und Robotik (S4).
Ansprechpartner Informatik: Nico Lange (nico.lange@hghnet.de)
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Biologie
Die Natur - atemberaubende Schönheit, Lebensgrundlage des Menschen, bedroht durch Klimawandel, Umweltzerstörung und Reduktion der Artenvielfalt.
- Wie lassen sich diese Bedrohungen verringern oder besser noch verhindern?
- Wie kann ich einen kleinen Teil der Natur - meinen eigenen Körper - gesund erhalten?
- Wie ist die Natur so geworden, wie wir sie heute kennen?
- Wie kann ich durch Beobachtung und durch Nachstellung (Experimente, Modelle) die Natur verstehen?
Die Biologie ist die NATURwissenschaft, die die LEBEWESEN erforscht und dabei immerfort Erkenntnisse über deren stoffliche Zusammensetzung (Chemie) und funktionale Gesetzmäßigkeiten (Physik) zu Rate zieht.
Erklärungen überfachlich suchen
Die oben aufgeworfenen Fragen lassen sich mit den Naturwissenschaften allein jedoch nicht erklären. Daher ziehen wir Informationen aus allen anderen Fächern zu Rate (z.B. Klimawandel: Geografie und PGW; Gesundheitserziehung: Sport, Musik und Darstellendes Spiel; Evolution: Geschichte; Experimente: Mathematik, Chemie, Physik). In der Oberstufe werden regelmäßig Profile mit dem Fach Biologie angewählt. Zur Zeit finden regelmäßig die Profile „Natur und Umwelt“ (Biologie und Geografie) und „Natur und Kultur“ (Biologie und Kunst) statt.
Methoden und Arbeitsweisen
Die Methoden und Arbeitsweisen zur Erkenntnisgewinnung im Biologieunterricht sind vielfältig:
Wir experimentieren und dokumentieren, wir präparieren, zeichnen und mikroskopieren, wir veranschaulichen die biologische Wirklichkeit anhand von Modellen und gehen „raus“ in die Natur.
Auf der Suche nach Erkenntnis entnehmen wir Informationen aus Sachtexten, Abbildungen und Diagrammen, die wir in Büchern, Zeitschriften, im Internet oder auf Exkursionen finden. Die gefundenen Antworten auf unsere Fragen präsentieren wir uns gegenseitig und halten sie in unseren Mappen fest.
Ansprechpartnerin Biologie: Sonja Ruddat (sonja.ruddat@hghnet.de)
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Physik
„Verstehen ist Menschenrecht“ - dieses verkürzte Zitat des Pädagogen Martin Wagenschein beschreibt sehr treffend das Ziel unseres Physikunterrichts. Es geht darum, zu verstehen, wie die Dinge in unserer Umwelt zusammen funktionieren und wie wir als Gesellschaft mit diesen Erkenntnissen unsere Zukunft gestalten können.
Praktisch arbeiten
Die Schülerinnen und Schüler werden mit praktischen Mitteln dazu angeregt, sich individuell an Phänomenen in Natur und Technik mit naturwissenschaftlichen Methoden auseinanderzusetzen. Schiffahrtswesen und Treppenhauswechselschaltungen sind für uns gleichermaßen Anregung, technische Errungenschaften nachzuvollziehen und selbst nachzubauen. Wer besondere Herausforderungen sucht, kann auch Schaltungen am PC entwickeln. Um unsere Produkte zu überprüfen, nutzen wir dann zunehmend präzisere Messinstrumente und versuchen immer wieder, Bezüge aus der Lebenswelt herzustellen.
Danach nimmt die Auseinandersetzung mit dem zentralen Zukunftsthema Energie breiten Raum ein. Hier wird die politische und wirtschaftliche Bedeutung physikalischen Fachwissens deutlich:
Wie wird die Energie erzeugt, die wir in unserem Alltag verbrauchen?
Welche Auswirkungen hat dieser „Energieverbrauch“ auf unsere Umwelt?
Wie könnte unsere Energieversorgung in der Zukunft aussehen?
Schülerinnen und Schüler gestalten zunehmend mehr den Unterricht, dürfen interessengeleitet eigene Schwerpunkte mit der Ausarbeitung von Referaten, Experimenten und Aufgaben setzen.
Geräteausstattung
Für einen am eigenen Erleben der Phänomene orientierten Unterricht verfügt die Physik-Sammlung u. a. über Experimentierkästen zu fast allen Themengebieten (Mechanik, Elektrizität, Energie, Wärmelehre, Elektronik und Wellen), die es den Schülerinnen und Schülern ermöglichen, selbstständig in Zweierteams zu forschen.
Kooperation mit dem DESY
Ein Highlight stellt ein Besuch im „Schülerlabor Radioaktivität“ des DESY dar. Außerdem sind alle interessierten SchülerInnen ab der 6.Klasse ganz herzlich eingeladen, zum DESY Science Café zu kommen. Dieses findet jeden 4.Mittwoch im Monat statt. Frag doch mal im Physik-Unterricht: Vielleicht kommt jemand mit?
Ansprechpartner Physik: Tim Plath (tim.plath@hghnet.de) und Joana Nordbek (joana.nordbek@hghnet.de)
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Chemie
Chemie - Das Fach der Umweltschützer - Hungersnöte, Klimawandel, unheilbare Krankheiten, Müll, wohin man sieht? Auch, wenn es die wenigsten wissen: Die Chemie liefert seit Jahren den größten Beitrag zur Lösung dieser weltweiten Probleme. Brennstoffzellen für Fahrzeuge, Entwicklung von Medikamenten, Recycling von Abfällen sind nur ein paar der vielen Lösungen, die moderne Chemiker der Gesellschaft anbieten. Aber auch im Alltag sind wir dankbar für Erkenntnisse über Werkstoffe: Jeder kennt die unterschiedlichen Eigenschaften von Baumwolle und Schurwolle, die wir uns je nach Jahreszeit zu Nutze machen. Als Chemiker erkennen wir die Ursachen und können so den perfekten Stoff für eine Flugzeug-Tragfläche, einen Sportschuh oder einen Handy-Akku entwickeln. Wir bestehen aus Chemie und wir benötigen sie – das zu erkennen ist eine unserer wichtigsten Aufgaben.
Phänomene entdecken
Wir starten mit dem Phänomenologischen: Stoffeigenschaften wie Dichte, Farbe und Wärmeleitfähigkeit machen chemische Grundbegriffe konkret erfahrbar. Stofftrennungsverfahren haben stets Alltagsbezüge – sei es bei der Trinkwasseraufbereitungsanlage oder dem morgendlichen Teebeutel. Danach werden die wichtigsten Grundlagen der theoretischen Chemie gelegt. Mit Konzepten wie Elektronegativitätsdifferenz, Ionenkristall und PSE eröffnet sich den SchülerInnen der Blick in die Welt des Mikrokosmos; mit ihren Begriffen die Tür zu einer neuen Sprache. Die gewonnen Konzepte werden im weiteren Verlauf auf die großen Stoffgruppen angewandt: Metalle, Salze, Säuren, Oxidationsmittel, Kohlenwasserstoffe. In der Oberstufe dann werden die Inhalte dann stark mit anderen Fächern wie Politik, Technik u.a. vernetzt.
Ansprechpartner Chemie: Rafael Leßmann (rafael.lessmann@hghnet.de)
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Naturwissenschaften und Technik
Wir betrachten Naturphänomene fächerübergreifend. Dazu wählen wir Themenkomplexe aus, in denen sich die verschiedenen Aspekte der Naturwissenschaften wieder finden. Hierbei arbeiten wir praktisch, führen Experimente durch und werten diese aus. Wir arbeiten auch an Texten und bereiten kleine Referate z.B. über den Bau und die Lebensweise eines Wirbeltieres oder den Aufbau unseres Sonnensystems vor. Darüber hinaus findet sich hier Zeit und Raum, um mit interessierten Schülerinnen und Schüler unsere lange Tradition der Wettbewerbsteilnahme bei NATEX fortzusetzen. Das Experimentieren steht hier klar im Vordergrund.
Ausstattung
Zum Unterrichten stehen viele Materialien und Anschauungsmodelle aus mehreren Sammlungsräumen zur Verfügung. Ebenso bringen die Lehrerinnen und Lehrer auch Gegenstände aus der Natur mit in die Schule, oder wir arbeiten mit Materialien die von Lehrkräften und Lernenden in den Unterricht eingebracht werden. Wie in der Grundschule auch steht es den Schülerinnen und Schülern stets frei, den Unterricht selbst zu bereichern, indem sie spannende Versuche aus ihrem häuslichen Umfeld mitbringen.
Im Unterricht stehen Mikroskope, Stereolupen und viele interessante Bücher sowie Laptops und mehrere, gut ausgestattete Computerräume für die Arbeit zur Verfügung.
Exkursionen
Auch auf Wandertagen, Projektwochen oder Klassenreisen setzen sich die Schülerinnen und Schüler mit der Natur auseinander und erforschen naturwissenschaftliche Zusammenhänge.
Computerführerschein
Seit 2013 erwerben alle Schülerinnen und Schüler in NWT einen grundlegenden Computerführerschein. Zum Abschluss nutzen sie dann die erworbenen Kompetenzen, um Ergebnisse ihrer Arbeit mediengestützt zu präsentieren. Flankiert wird dieses Angebot von weiteren Teilen des Medienpasses Hamburg, der in verschiedenen Fächern umgesetzt wird.
Ansprechpartner NWT: Vincent-Till Märtig (vincent-till.maertig@hghnet.de)
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Naturwisssenschaftliches Praktikum
Im Wahlpflichtbereich der Mittelstufe bieten wir den Schülerinnen und Schülern ab Jahrgang 8 mit dem Naturwisssenschaftlichen Praktikum die Möglichkeit, sich über die Pflichtfächer Biologie, Physik und Chemie hinaus mit naturwissenschaftlichem Arbeiten zu beschäftigen. Hier liegt auch der Schwerpunkt der „Technik“ aus „INT“.
Arbeiten im Kontext
Jedes Schulhalbjahr steht in einem bestimmten Kontext, in dem die Schülerinnen und Schüler z.T. selbstständig und problemorientiert forschen.
Von der Idee zum Produkt
Zu Beginn lassen wir die Schüler:innen einmal den ganzen langen Weg von der Idee bis zur endgültigen Realisierung durchlaufen. Wir starten damit, dass sich die Schülerinnen und Schüler zunächst ein Objekt ausdenken, bevor sie dieses im PC in 3D-CAD-Programmen nachbilden. Über unsere 3D-Drucker wird der Idee dann eine echte Form gegeben, etwas zum Anfassen. Abschließend gießen wir das Objekt in Metall. Besuche aus der Berufswelt der Verfahrenstechnik runden das Programm ab.
Wettbewerbsteilnahme
Nach einem Exkurs ins Micro-Controlling geht es dann im Abschlussjahr an den eigenen Wettbewerbsbeitrag. Die Schüler:innen nehmen unter Anleitung an einem Wettbewerb ihrer Wahl teil und lernen so, über Monate an einer Fragestellung zu arbeiten, mit Sackgassen und Überraschungen umzugehen und eine wissenschaftliche Arbeit zu verfassen. In den letzten Jahren haben wir so Preisträger bei Jugend forscht, Junior Ingenieurs-Wettbewerb, Jugend testet und NATEX begleitet, bieten aber auch viele weitere Wettbewerbe an.
Ansprechpartner NWP: Vincent-Till Märtig (vincent-till.maertig@hghnet.de) und Timo Schlüschen (timo.schlueschen@hghnet.de)
Gesellschaft
Wie funktioniert Gesellschaft? Wie wollen wir miteinander umgehen?
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Geschichte
Der Fachbereich Geschichte lädt dazu ein, die Welt von heute besser zu verstehen, indem wir uns mit den Erfahrungen der Vergangenheit auseinandersetzen. Geschichte ist weit mehr als die Beschäftigung mit vergangenen Zeiten: Sie hilft uns, Zusammenhänge zu erkennen, Entwicklungen zu beurteilen und verantwortungsvoll zu handeln.
Wer Geschichte lernt, wird befähigt, sich ein eigenes Urteil zu bilden und aus den Erfahrungen früherer Generationen zu lernen – damit Fehler nicht wiederholt werden müssen und Zukunft planvoll, vorausschauend und demokratisch gestaltet werden kann.
Zentrales Ziel des Geschichtsunterrichts ist die Urteilsschulung. Schülerinnen und Schüler lernen, historische Ereignisse und Prozesse kritisch zu hinterfragen, unterschiedliche Perspektiven einzunehmen sowie Motive und Intentionen von handelnden Personen zu analysieren. Auf dieser Grundlage erwerben sie die Fähigkeit, faktenbasiert zu argumentieren und eigene Standpunkte reflektiert zu vertreten. Damit leistet das Fach Geschichte einen wesentlichen Beitrag zur Erziehung mündiger, demokratisch verantwortungsvoll handelnder Staatsbürgerinnen und Staatsbürger und zur aktiven Teilnahme an unserer Gesellschaft.
In den Jahrgängen 6 und 7 lernen die Schülerinnen und Schüler das Fach und seine Methoden kennen und beschäftigen sich mit der Frühgeschichte bis zur Antike. In Jahrgang 8 reicht der thematische Bogen bis zur Französischen Revolution. In den Jahrgängen 9 und 10 stehen schließlich die Nationalstaatenbildung, die Umbrüche der Moderne und die deutsche Geschichte bis zum Mauerfall im Mittelpunkt.
Geschichtsunterricht bedeutet dabei stets auch, die Gegenwart aus historischen Wurzeln heraus zu verstehen und daraus Handlungsfähigkeit für die Zukunft zu gewinnen. Wer Geschichte versteht, kann Entwicklungen einordnen, Verantwortung übernehmen und die Gesellschaft von morgen aktiv mitgestalten. Genau dazu möchten wir im Fachbereich Geschichte ermutigen.Fachleitung Geschichte: Melanie Ragoß (melanie.ragoss@hghnet.de).
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PGW
PGW – nur drei Buchstaben für ein zentrales Fach: Politik, Gesellschaft und Wirtschaft. Politik betrifft uns alle. In ihr wird darüber entschieden, in welcher Gesellschaft wir leben wollen und welche Rolle der Staat in unserem Leben spielt. Im PGW-Unterricht lernen wir, wie Demokratie funktioniert, wie politische Entscheidungen zustande kommen und wie wir unsere Bürgerrechte schützen sowie unsere Bürgerpflichten verantwortungsvoll wahrnehmen können.
Eng damit verbunden ist der Blick auf die Gesellschaft: Wie ist unsere Gesellschaft aufgebaut? Welche Herausforderungen und Konflikte gibt es und wie gehen wir mit ihnen um? Was bedeutet es, Verantwortung für eine vielfältige Gesellschaft zu übernehmen und warum ist das wichtig? Themen wie gesellschaftliche Diversität, soziale Gerechtigkeit und der Sozialstaat spielen dabei eine zentrale Rolle. Wir lernen, unterschiedliche Positionen nachzuvollziehen, fundiert zu argumentieren, eigene Urteile zu bilden und diese kritisch zu reflektieren.
Der dritte Bereich – die Wirtschaft – ist eng mit Politik und Gesellschaft verzahnt und spannender als es zunächst klingt. Wie wirtschaftet ein Staat nachhaltig, sodass auch zukünftige Generationen gute Lebensbedingungen vorfinden? Wie erzielen Unternehmen Gewinne, wie funktioniert die Marktwirtschaft und wo liegen ihre Grenzen? Und welche globalen Produktions- und Lieferketten stecken beispielsweise hinter einem Smartphone in unserer Hosentasche?
Darüber hinaus setzt sich das Fach PGW intensiv mit aktuellen Medien- und Informationswelten auseinander. Wir beschäftigen uns mit sozialen Medien, Fake News und Faktenchecks und lernen, Informationen kritisch zu hinterfragen, Quellen zu bewerten und uns reflektiert eine eigene Meinung zu bilden.
PGW stärkt damit politische Mündigkeit, kritisches Denken und gesellschaftliche Verantwortung.
Fachleitung PGW: Aileen Kleve (aileen.kleve@hghnet.de).
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Geographie
Geographie ist das Brückenfach zwischen Naturwissenschaft und Gesellschaftswissenschaft. Sie hilft den Schülerinnen und Schülern, die Welt und ihre Zusammenhänge zu verstehen. Dabei lernen sie, wie Mensch und Erde aufeinander einwirken, wie Klima, Landschaften, Städte, Wirtschaft und Politik miteinander verbunden sind und warum die Länder unserer Erde in all den Aspekten so unterschiedlich sind.
In Geographie werden auch wichtige Fähigkeiten erlernt, wie z.B. Karten lesen, Diagramme verstehen, Informationen aus Texten und Statistiken entnehmen und sich selbst eine begründete Meinung bilden. Diese Kompetenzen helfen den Schülerinnen und Schülern nicht nur in der Schule, sondern auch im Alltag, wenn es z.B. darum geht sich zurecht zu finden, Nachrichten einzuordnen, Reisen zu planen oder Naturereignisse zu verstehen.
Außerdem fördert Geographie das Verständnis für andere Menschen und Kulturen, weil gelernt wird, wie Menschen in verschiedenen Regionen leben und mit ihrer Umwelt umgehen. Dies ist wichtig, um globale Probleme wie Klimawandel, Migration oder Ressourcenknappheit besser einordnen zu können und zu verstehen, dass verantwortungsvolles Handeln die Zukunft unserer Welt mitgestalten kann.
Um Theorie und Praxis miteinander zu verbinden, verlagern wir den Unterricht regelhaft an außerschulische Lernorte, wie z.B. in das Klimahaus in Bremerhaven oder in die Hafencity.
Für besonders interessierte Schülerinnen und Schüler gibt es in der Oberstufe Profile mit Geographie als Schwerpunkt, welche jedes Jahr enormen Zuspruch finden.
Fachleitung Geographie: Elena Gottschalg (elena.gottschalg@hghnet.de).
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Philosophie
"Selbstdenken!" - Das ist eigentlich der Titel eines philosophischen Sachbuches, könnte aber auch den Namen dieses Unterrichtsfaches ersetzen. Im Zentrum des Philosophieunterrichts steht also nicht das Lernen vorgegebener Theorien oder das Erwerben traditioneller Fachkenntnisse der Philosophiegeschichte, sondern das Philosophieren selbst. Damit sind Tätigkeiten unterschiedlichster Art gemeint: Argumentieren, Beschreiben, Diskutieren, ein Gedankenexperiment machen, philosophische Gedanken in Bilder umsetzen, ein Interview durchführen, über sich selbst nachdenken ...
Wer sich gerne gedanklich mit kniffeligen Fragen auseinandersetzt, über den eigenen Tellerrand schauen möchte und Freude am Denken und Reflektieren hat, dem wird die Philosophie eine Art „Zuhause“ werden.
Die Themen des Unterrichts stammen aus folgenden fünf Arbeitbereichen:- Metaphysik
- Ethik und Politik
- Anthropologie und Kultur
- Sprache und Erkenntnis
- Ästhetik
Das Fach Philosophie wird ab Jahrgang 9 angeboten.
Fachleitung Philosophie: Matthias Reinert (matthias.reinert@hghnet.de).
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Religion
Was ist gerecht? Woran orientiere ich mich? Was macht mir Angst? Wie wird man mutig? Ist Religion nur für Gläubige? Was gibt mir Halt und Sinn? Wer ist für mich ein prägendes Vorbild? Lässt sich Gewalt rechtfertigen? Gibt es Gott? Wer bin ich und was macht mich glücklich?
Im Religionsunterricht setzen sich die Schülerinnen und Schüler mit solchen Grundfragen des Lebens auseinander. Dafür lernen sie gemeinsam im Hamburger Religionsunterricht für alle (RUfa 2.0). „Für alle“ – das heißt: Alle Schülerinnen und Schüler bringen ihre eigene religiöse oder nichtreligiöse Perspektive in den Unterricht ein.
Den Schülerinnen und Schüler bietet der Religionsunterricht so die Möglichkeit, ihren eigenen Glauben zu vertiefen, andere Lebensweisen zu verstehen oder auch ihre kritische Distanz zu Religionen zu fundieren.Das Motto lautet: Das Eigene am Fremden schärfen.
Im Religionsunterricht treffen die Traditionen der Religionen auf die Gegenwart der Schülerinnen und Schüler: So wird im Roman „Wunder“ Toleranz und Mitmenschlichkeit berichtet (Klasse 5), in einem Filmprojekt eine religiöse Geschichte in die Gegenwart übertragen (Klasse 6), es werden fragliche Glücksversprechen kritisch hinterfragt (Klasse 9) oder der Neue Friedhof in Harburg besucht (Klasse 10).
In Klasse 9 und 10 bauen die Schülerinnen und Schüler außerdem ein breites Orientierungswissen auf, das die Basis für die Oberstufe darstellt. Auf dieser Grundlage werden dort komplexe ethische, anthropologische, theologische und philosophische Fragestellungen kontrovers diskutiert.Fachleitung Religion: Timo Schlüschen (timo.schlueschen@hghnet.de).
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Pädagogik
Pädagogik als eigenständiges Unterrichtsfach? Die sollte doch Grundlage allen Unterrichts sein - wieso gibt es da noch ein eigenes Fach? Weil die Wissenschaft der Pädagogik mehr ist als ein Leitfaden für Lehrer/innen zum Unterrichten. Psychologie versteckt sich darin, auch Soziologie und sogar etwas Biologie. Im Fach Pädagogik erarbeiten wir, wie man mit Kindern und Jugendlichen umgehen sollte, damit sie eine gesunde, selbstbewusste Persönlichkeit ausbilden können und in die Lage versetzt werden, Probleme zu ertragen und zu lösen: Wie kann man Streitigkeiten schlichten? Was hilft bei der Bewältigung von Kummer? Wieso nerven einen in einem gewissen Alter alle erwachsenen Menschen - und anders herum? Außerdem erfährt man in diesem Fach, wie man mit Kindern und Jugendlichen umgeht, die gewalttätig, süchtig oder psychisch krank sind und wie es überhaupt zu einer solchen Entwicklung kommen konnte. Das Fach Pädagogik ist für all jene Schüler zu empfehlen, die sich für das Wesen des Menschen interessieren und später in einem Beruf arbeiten möchten, in dem der richtige Umgang mit Menschen wichtig ist. Am Heisenberg-Gymnasium gibt es Pädagogik als Wahlfach ab der Jahrgangsstufe 10, auch in der Oberstufe kann es angewählt werden und sogar Prüfungsfach sein.
Fachleitung Pädagogik: Annette Peter (annette.peter@hghnet.de).
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Wirtschaft
Wirtschaft wird am Heisenberg-Gymnasium in der Mittelstufe im Fach PGW vorbereitet, kann als eigenständiges Fach jedoch erst in der Oberstufe angewählt werden. Und das wird es! Seit Jahren bieten wir ein erfolgreiches PGW/Wirtschafts-Profil im Fachverbund mit Biologie oder Chemie an, kooperieren mit Airbus und anderen großen Unternehmen und nehmen mit großem Erfolg an Wettbewerben wie dem Bankenspiel teil, bei dem wir in den letzten Jahren immer mindestens ein Team im europaweiten Finale in Berlin hatten.
Das Besondere am Fach Wirtschaft am Heisenberg-Gymnasium ist das praxis- und handlungsorientierte Arbeiten und Lernen. Schülerinnen und Schüler probieren beispielsweise aus, wie sie Wirtschaft mitgestalten können, indem sie eigene (fiktive) Firmen gründen und den Markt erforschen. Dies erfordert Kreativität, genaues Arbeiten, Risikobereitschaft sowie gutes Haushalten. Daher wählen ganz unterschiedliche Schülerinnen und Schüler das Wirtschafts-Profil - und keineswegs alle wurden danach Bankerinnen, Banker, Börsianerin oder Börsianer! Aber sie alle haben Zusammenhänge der Wirtschaft verstanden und konnten sich in der Marktwirtschaft bewegen - was für jeden spannend und vor allem zukunftsrelevant ist!
Fachleitung Wirtschaft: Aileen Kleve (aileen.kleve@hghnet.de).
Künste
Drei Künste - zwei Wege - ein Ziel
Ein Ziel: Persönlichkeitsentwicklung
In den künstlerischen Fächern lernen Schülerinnen und Schüler, sich selbst und ihre Umwelt wahrzunehmen, schöpferisch zu gestalten und darzustellen. Sie können eigene und fremde Werke genießen, sich darüber austauschen, sie verändern und in Frage stellen. Sie verstehen die Bedingungen und Wirkungen künstlerischen Schaffens und kommen zu eigenen Urteilen. Das stärkt das Ich und öffnet den Blick für andere Sichtweisen.
Zwei Wege: Individualisierter Unterricht - Produktorientiertes Lernen
Unterricht in den künstlerischen Fächern ist individualisierter Unterricht. Er geht auf die besonderen Möglichkeiten und Wünsche der Schülerinnen und Schüler ein. Gleichzeitig wird interaktiv und produktorientiert gelernt. Lehrer und Schüler planen und reflektieren künstlerische Projekte gemeinsam. Die Ergebnisse künstlerischer Arbeit werden in Ausstellungen, Konzerten und Theateraufführungen gezeigt.
Drei Künste: Musik - Theater - Bildende Kunst
Bereits in Jahrgang 5 lernen die Schülerinnen und Schüler in allen drei Fächern, ihre spezifischen bild,- klang- und körpersprachlichen Ausdrucksmittel zu erproben und eigene Wege zu entdecken. Nach dem 6. Schuljahr (Bildende Kunst und Musik) setzt jeder Schüler seinen Schwerpunkt durch die Wahl eines dieser Fächer im Wahlpflichtbereich von Jahrgang 7 bis 10.
Ab Jahrgang 9 kommt das Fach Medienpraxis hinzu, das vielfältige Berührungspunkte mit den künstlerischen Fächern aufweist.
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Musik
„Das Beste der Musik steht nicht in den Noten.“ (Gustav Mahler)
Musikunterricht soll Freude an der Musik wecken und fördern. Durch gemeinsames Musizieren, durch vielfältige Hörerlebnisse und durch eigenes musikalisches Erfinden und Gestalten.
Für Jahrgang 5 und 6 findet der Musikunterricht im Klassenverband statt. Hier werden Schülerinnen und Schüler gemäß ihrer Vorkenntnisse und individuellen Talente gefördert und lernen unter anderem als Klassenorchester oder Klassenband gemeinsame Stücke mit verschieden Instrumenten und Stimmen zu musizieren.
Wir bieten individuellen Instrumentalunterricht (z.B. Klavier-, Geigen-, Schlagzeug- und Saxophonunterricht) mit qualifizerten Instrumentallehrern auch direkt an unserer Schule an – in Kleingruppen oder auch als Einzelunterricht. Wenden Sie sich hierfür bitte an das Schulbüro oder direkt an unseren Schulleiter Herrn Sorgenfrei.
Auch im Wahlpflichtunterricht ab Jahrgang 7 steht die Musikpraxis im Mittelpunkt des Unterrichts. Auf diese Weise kann die Vielgestaltigkeit der Musik mit ihren historischen Entwicklungen, ihren Strukturen und ihren aktuellen Gestaltungen erlebt und erfahren werden.
Ergänzt wird der Unterricht durch musikpraktische Arbeitsgemeinschaften und Kurse. Wir bieten in diesem Bereich einen Chor für alle Jahrgänge, in dem auch Eltern und Lehrer willkommen sind (Heisenbergchor), einen Oberstufenchor, eine Rockband, die Mittelstufenband „Greenhorns“, ein Schulorchester und eine Jazzband (BigBand) an. In diesen musiklaischen Arbeitsgemeinschaften können die Schülerinnen und Schüler ihre instrumentalen und vokalen Fähigkeiten und Talente weiterentwickeln und gemeinsam im Weihnachts- und im Sommerkonzert präsentieren. Einmal im Schuljahr finden zusätzlich die Heisenberger Kammerkonzerte statt, bei denen der Fokus auf solitischen Beiträgen und kleineren Ensembles liegt.Fachleitung Musik: Matthias Reinert (matthias.reinert@hghnet.de)
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Theater
"Die ganze Welt ist eine Bühne." (Shakespeare)
Theaterunterricht soll die Lust am Ausprobieren der eigenen künstlerischen Begabung wecken, die szenische Fantasie anregen und durch gemeinsames Proben und Aufführen die Welt des Theaters erfahrbar machen.
Im Jahrgang 5 werden die Grundlagen der Schauspielkunst vermittelt, geübt und gefestigt. Im Mittelpunkt steht die praktische Erprobung und Vorführung von Szenen, eingerahmt durch die gedankliche Leistung sowohl beim Erfinden und Entwickeln als auch beim Erläutern und Reflektieren der dargestellten Situationen.
Ab Jahrgang 8 erarbeitet jeder Theaterkurs eine Inszenierung, die im zweiten Schulhalbjahr aufgeführt wird. Ob Eigenproduktion oder klassisches Stück: alle Schritte werden gemeinsam geplant, geprobt und reflektiert.
Theaterarbeit ist Teamarbeit.Fachleitung Theater: Sebastian Stiebert (sebastian.stiebert@hghnet.de)
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Bildende Kunst
"Es gibt nichts, was Kunst nicht ausdrücken kann." (Wilde)
Die Wasserflasche dahinten, der Giebel des Rathauses, eine Skizze von Gabriele Münter, das Video auf deinem Handy. Mit all diesen Dingen und noch viel mehr beschäftigen wir uns im Kunstunterricht. Die Themenbereiche Design, Architektur, Malerei, Grafik, Plastik und mediale Kunst werden ab der Klasse 5 immer wieder, aber immer wieder anders bearbeitet. Hierbei wird das bereits Gelernte wieder aufgegriffen, durch Neues ergänzt oder vertieft, aber auch mit der Lebenswelt vor der Schule in Verbindung gebracht. Zuerst im Klassenverband, ab der achten Klasse dann im Wahlpflichtbereich, wird Kunst als praktische Möglichkeit des Nachdenkens über die Welt begriffen. Über Kunst wird aber auch geredet und gestritten, sie wird beschrieben, analysiert und interpretiert. In der Oberstufe dann kann sie Teil eines Profils sein oder als Kurs gewählt werden. Sowohl im schriftlichen als auch im mündlichen Abitur zeigen die Schülerinnen und Schüler ihren praktischen oder theoretischen Zugriff auf die vielen Formen der Gestaltung in Gegenwart und Geschichte.
Fachleitung Bildende Kunst: Ute Schuckmann (ute.schuckmann@hghnet.de)
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Medienpraxis
"Das Equipment, welches wir gebrauchen, spielt nur eine kleine Rolle. Vielmehr kommt es darauf an, es zu beherrschen." (Sam Abell, Fotograf)
Digitale Medien spielen in der Lebenswirklichkeit unserer Schülerinnen und Schüler eine große Rolle. Um ihnen den kritischen Umgang mit diesen Medien zu erleichtern, zeigen wir ihnen im Fach Medienpraxis (Klasse 9 bis 10) beispielhaft, wie einige dieser Medien funktionieren und wie man selbst vom Konsumenten zum Produzenten werden kann, z.B.mit dem Smartphone, Tablet oder am PC. Inhaltlich gibt es drei Schwerpunkte.
Klasse 09: Fotografie und Grafik Design
Wir beschäftigen uns mit der Geschichte der Fotografie, arbeiten praktisch mit digitalen Fotos als Einzelbild, Serie oder Reportage. Wir setzen uns mit den Herstellungsbedingungen von Fotografien, ihrer Bearbeitung am PC und den legalen Verbreitungswegen auseinander.
Grafik Design: Wie lässt sich Geschriebenes grafisch darstellen? Welche Verbindung zwischen Text und Bild ist sinnvoll? Wie hat sich die Typografie, die Lehre von der Schriftkunst, geschichtlich entwickelt? Diesen Fragen gehen wir in der neunten Klasse nach. Hierzu lernen die Schüler und Schülerinnen Textverarbeitungs- und Textgestaltungsprogramme kennen, gestalten Logos, Plakate, Werbezettel oder die Oberflächen von Webseiten.
Klasse 10: Film
In der zehnten Klasse fließen die Ergebnisse aus den vorherigen Jahren in der Gestaltung, der Analyse und dem Dreh von kurzen Filmen zusammen. Hierbei wird, wie schon in Klasse 9, oft in Gruppen gearbeitet. Durchhaltevermögen und eine klare Vision vom fertigen Produkt sind gefragt. Zusätzlich beschäftigen wir uns mit der Geschichte des Films und den vielfältigen Aspekten einer Filmproduktion, wie z.B. dem Drehbuch, dem Schnitt der Szene, der Filmmusik etc.
Fachleitung Medienpraxis: Ute Schuckmann (ute.schuckmann@hghnet.de)
Sport
Der Sportunterricht soll ausgehend von einer sich wandelnden Sport-, Spiel- und Bewegungskultur jene Kompetenzen vermitteln, die eine selbstverantwortliche Teilhabe und ein lebenslanges Sporttreiben ermöglichen.
Durch vielfältige Bewegungs-, Körper- und Könnenserfahrungen leistet das Unterrichtsfach einen unverzichtbaren Beitrag für die ganzheitliche Persönlichkeitsentwicklung der Schülerinnen und Schüler, indem es neben körperlichen Fähigkeiten und sportlichen Fertigkeiten auch die geistige, emotionale und sozial-kommunikative Entwicklung fördert.
Inbegriffen in unsere Vermittlung sind sechs pädagogische Perspektiven, welche die Mehrperspektivität des Faches berücksichtigen.
- Gesundheit
- Kooperation
- Leistung
- Gestaltung
- Körpererfahrung
- Wagnis
Um den Beitrag des Faches zur allgemeinen Bildung zu realisieren, streben wir folgende Kompetenzen an:
- Sachkompetenzen (u.a. Bewegungserfahrungen sammeln, koordinative und konditionelle Fähigkeiten entwickeln, sportliche Fertigkeiten erlernen und verbessern, sportspezifisches Wissen erwerben)
- Methodenkompetenzen (u.a. Sportunterricht mitgestalten, kleine Turniere organisieren, Schiedsrichtertätigkeiten durchführen, Bewegungen beschreiben und Fehler erkennen)
- Sozialkompetenzen (u.a. Miteinander und Gegeneinander akzeptieren lernen, individuelle Unterschiede und alters- und geschlechtstypische Voraussetzungen anerkennen)
- Personale Kompetenzen (u.a. Gesundheits- und Körperbewusstsein entwickeln)
Durch die hervorragende Ausstattung unserer Schule (zwei moderne Sporthallen, Kleinsportanlage und Tartansportplatz) sind wir in der Lage die angestrebten Ziele umzusetzen. Zusätzlich nutzen wir bei Bedarf die Sporthalle im Hans-Dewitz-Ring sowie den Leichtathletikplatz des TSH und die Kunstrasenplätze des HTB.
In den 5., 6., 7. und 8. Klassen stehen drei Sportstunden zu Verfügung. Die 9. und 10. Klassen haben jeweils zwei Sportstunden. Da das Heisenberg-Gymnasium als „gesunde und bewegte Schule“ sich der Bewegungsförderung verpflichtet hat, wird die fehlende dritte Stunde durch die Skireise in Klasse 8 ausgeglichen.
Während der dreitägigen Projekttage vor den Herbstferien können Schülerinnen und Schüler außerdem weitere wechselnde Bewegungsangebote wie z. B. Rettungsschwimmen, Yoga oder Karate wahrnehmen.
Der Sportunterricht ist somit das Kernstück unserer Bewegungserziehung. Der außerunterrichtliche Sport schafft zusätzlich durch Arbeitsgemeinschaften und die Teilnahme an zahlreichen Wettkämpfen ergänzende und vertiefende Möglichkeiten und ist somit Bindeglied zum Vereinssport.
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Sportwettkämpfe
Inner- und außerschulische Wettkämpfe haben am Heisenberg Gymnasium eine lange Tradition. Seit Jahren nehmen wir sehr erfolgreich an verschiedenen regionalen und überregionalen Wettkämpfen teil. Folgend erhalten Sie eine Übersicht von Sportveranstaltungen, an denen unsere Schülerinnen und Schüler die Schule vertreten.
- Bundesjugendspiele (Leichtathletik)
- Jugend trainiert für Olympia (Hockey, u. a.)
- Regionalmeisterschaften und Hamburger Meisterschaften (Leichtathletik)
- Regionalmeisterschaften (Fußball)
- Haake Crosslauf und Hamburger Crosslauf
- Außenmühlenlauf
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Turniere
Die stattfindenden Sportturniere sind für viele Schülerinnen und Schüler der Höhepunkt des Schuljahres. In folgenden Ballsportarten können sich die Klassen in den verschiedenen Jahrgängen messen.
- Völkerballturnier (Klasse 5)
- Beo-Cup (Klasse 5/6)
- Floorballturnier (Klasse 7)
- Volleyballtunier (Klasse 8)
- Fußballturnier (Klasse 7/8)
- Basketballturnier (Klasse 9)
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Arbeitsgemeinschaften und Kooperationen
Die Schülerinnen und Schüler der Klassen 5-10 können von den Kooperationen mit den umliegenden Vereinen profitieren. In Zusammenarbeit mit folgendem Verein haben die Schülerinnen und Schüler diverse Auswahlmöglichkeiten.
- HTB: z. Bsp. Fußball- und Fecht AG - www.harburger-turnerbund.de
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Skireise
Jedes Jahr fahren unsere 8 Klassen für eine gute Woche auf eine Skireise nach Österreich.
Unsere Lehrerinnen und Lehrer, aber auch ehemalige Schülerinnen und Schüler begleiten die Klassen, helfen bei den ersten Versuchen auf den Brettern oder düsen gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern über die Pisten.
Wie so etwas genauer abläuft, erfahren Sie im unten abgebildeten Artikel von zwei Schülerinnen von der Skireise aus 2019:Ski-Reise vom 17.01.19-25.01.19
Am 17.01.2019 hieß es für die Klasse 8c: Ab auf Skiern in die Kälte. Aber was uns wirklich dort in Österreich erwarten würde, wusste niemand so recht. Wir wussten nur, dass es Spaß machen würde, denn das haben uns die höheren Jahrgänge versichert.
Am Donnerstag mussten wir uns um kurz nach 6 Uhr schon treffen und uns verschlafen auf eine siebenstündige Reise mit zwei Zügen vorbereiten. Unser Ziel war das verschneite Dorf Wildschönau in Österreich. Bei der Ankunft wurde erstmal das gesamte Haus angeschaut, die Zimmereinteilung besprochen und ausgepackt. Was uns am meisten fasziniert hat, war natürlich der Schnee und von dem würden wir die nächsten Tage genug abbekommen.
Traurigerweise fuhren wir erst am zweiten Tag Ski. Am Morgen fuhren wir zu einem kleinen Hang namens Roggenboden. Da mussten wir erstmal die erste Hürde überstehen: die Skischuhe. Wir mussten uns regelrecht reinquälen. Nach dieser Schwierigkeit durften wir uns zum ersten Mal auf die Skier wagen. Doch für manche war es gar nicht so einfach. Dafür gab es die Übungsgruppen. Unsere Skilehrer brachten uns alles bei, was wir wissen mussten. Bergski, Talski, Pizza und Pommes. Diejenigen, die es schon drauf hatten, durften beim Roggenboden nach ganz oben fahren. Die anderen haben sich langsam hochgearbeitet. Einige schneller, die anderen langsamer. Wir alle hatten die Chance in unserem eigenen Tempo voranzukommen, ohne über- oder unterfordert zu werden. Nachdem wir wieder in unsere Unterkunft zurückgefahren waren, bereitete die Kochgruppe das Essen vor, alle anderen duschten oder unternahmen etwas gemeinsam.
Samstag, dem letzten Tag am Roggenboden, fuhren die Fortgeschrittenen zum Schatzberg, eine Skipiste, die ein wenig schwieriger war als der Roggenboden. Es gab vier Gruppen mit je einem Skilehrer. Die anderen drei Gruppen befanden sich immer noch am Roggenboden. Eine Gruppe durfte dort zum ersten Mal einen Tellerlift benutzen. Eine spaßige Angelegenheit mit nur sehr wenigen Unfällen.
Am vierten Tag war der skifreie Tag. Gut für uns alle, denn trotz des Spaßes hatten die meisten Muskelkater. Mit unserem Klassenlehrer unternahmen wir eine kleine Wanderung und machten Laufspiele im Schnee. Die größte Faszination galt den Eiszapfen, die massenweise von Häusern hingen. Manche waren bis zu einem Meter lang!
Montag war es dann so weit: Wir durften uns zu der Gruppe am Schatzberg gesellen. Viele von uns sind zum ersten Mal mit einer Gondel gefahren. Auch an diesem Tag, wie auch an allen anderen, haben wir ein Aufwärmspiel gespielt. Ab dann konnte jede Gruppe etwas anderes machen. Einige haben die schwarze Piste ausprobiert, andere die blaue oder rote. Jede Gruppe hat mit ihrem Skilehrer das gemacht, was auf zu ihrem Leistungsstand gepasst hat. Auch nach einer einstündigen Mittagspause fuhren wir Ski. Am Abend waren alle müde, doch jeder war stolz etwas geschafft zu haben.
Dienstag war der zweite Tag am Schatzberg. Alle freuten sich auf die zweite lange Gondelfahrt und die wunderschöne Aussicht. Wie am Tag davor fuhr jede Gruppe ihrem Leistungsstand entsprechend ungefähr drei Stunden und nach der Mittagspause erneut drei Stunden.
Am vorletzten Skitag waren alle schon sehr fortgeschritten und die meisten sind sogar schon die rote Piste hinuntergefahren. Am Abend waren alle sehr kaputt, freuten sich aufs Abendessen und vertrieben sich die Zeit mit Gesellschaftsspielen.
Der zweite Donnerstag war nun der letzte Skitag. Alle genossen ihre letzten Stunden auf Skiern und zur Belohnung für das viele Üben und ihren Fortschritt fuhr die ganze Klasse auf den Gipfel des Berges. Wir genossen die Aussicht vom glitzernden Schnee und machten viele Erinnerungsfotos. Fast alle Gruppen konnten von ganz oben, wo es eisig kalt war, bis zu unserem Treffpunkt auf Skiern fahren und waren sehr stolz darauf, dass sie es alle heil bis nach unten geschafft hatten. Eine Gruppe fuhr mit den Gondeln wieder hinunter, fand dies aber auch nicht schlimm, und genoss die entspannte Hinunterfahrt mit dem schönen Ausblick.
Am nächsten Tag, dem Abreisetag, freuten sich alle auf ihre Familien. Wir mussten früh aufstehen, um den Zug zu bekommen, packten unsere letzten Sachen ein und stiegen in den Bus, der uns zum Bahnhof brachte. Wie am ersten Tag fuhren wir mit zwei Zügen bis zur Station Hamburg-Harburg. Nach einer kurzen Verspätung kamen wir um ca. 20:45 Uhr an und wurden alle schon voller Freude von unseren Eltern erwartet.
Nicole Kaimov und Leni Cwiertnia, Klasse 8c
Fachleitung Sport: Oliver Sans (oliver.sans@hghnet.de)